Hausgeräte stellen andere Anforderungen: Die Leitungen sind kurz, die Stückzahlen hoch, die Montagezeit wird in Sekunden gemessen und der Kabelbaum wird über die Produktlebensdauer nie gewartet. Wiederholgenauigkeit und die richtige Montage im ersten Anlauf zählen deshalb so viel wie die Leitung selbst.
Was die Fertigungslinie erwartet
Der Monteur muss den Baum in einer Bewegung setzen, ohne zu überlegen, welcher Stecker wohin gehört. Das gelingt mit festen Längen, korrekter Farbkennzeichnung, eindeutig orientierten Steckern und Maßen, die von Charge zu Charge gleich bleiben. Auch der Biegeraum im engen Gehäuse wird vorher eingeplant.
- Gleiche Maße und Kennzeichnung bei hoher Stückzahl
- Begrenzter Biegeraum im engen Gehäuse
- Wärme an Motor, Heizelement und Pumpe
- Isolation und Dichtigkeit in feuchten Bereichen
- Kurze Montagezeit: Richtung und Stecker müssen eindeutig sein
Wie wir den Kabelbaum aufbauen
Maß- und Kennzeichnungstabelle entstehen aus Muster oder Zeichnung und werden nach Freigabe der ersten Charge fixiert. In heißen Bereichen verwenden wir Leitungen der passenden Temperaturklasse und hitzebeständige Umwicklung; in feuchten Bereichen werden Verbindungsstellen mit Schrumpfschlauch geschützt.
Die Bündelung folgt dem Verlauf im Gehäuse: Der Baum darf beim Einführen nicht scheuern und beim Schließen des Deckels nicht eingeklemmt werden. Auf Wunsch wird er mit Teilenummer etikettiert, damit es im Lager und an der Linie keine Verwechslung gibt.
Die Prüfung vor der Auslieferung
Durchgangs- und Kurzschlussprüfung gehören auch in der Serie dazu; Crimp und Kontaktsitz werden sichtgeprüft. So bleibt das Aussortieren an der Linie auf ein Minimum beschränkt.
Wir fertigen Standardsätze für eine Produktfamilie oder einen eigenen Kabelbaum für ein einzelnes Modell. Teilen Sie Teilenummer, Maße und Steckerdaten mit, wir melden uns mit Material- und Preisoptionen.